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Fotos Anja Schaal www.anjaschaalfoto.de

Poetry Slam Workshop am 31.03.17

Geschrieben von Henrik Galla und Jessica Ogasa, Leiter der Poetry Slam AG.

Am letzten Tag vor den Osterferien wurde ein Poetry Slam Workshop für alle interessierten Schülerinnen und Schüler angeboten. Dazu kam der bekannte Poetry Slammer Stefan Dörsing an die Liebigschule, um den Schülern aus den Klassen 7-Q2 dieses Format näher zu bringen. Dabei begannen wir mit dem Schreiben des „Schlechtesten Textes der Welt“, um in den Schreibprozess hineinzukommen, wobei sich gezeigt hat, dass es nicht so einfach ist, einen schlechten Text zu schreiben und so entstanden bereits hier interessante Texte. Anschließend folgte eine weitere Schreibübung, bei der die Schüler sich zwischen einem poetischen oder einem prosaischen Text entscheiden konnten. Diese haben die Schüler dann allen vorgestellt und so wurde auch das Performen bereits geübt, das beim Poetry Slam einen wesentlichen Teil darstellt. Während aller Phasen standen Stefan Dörsing sowie die Leiter der Poetry Slam AG Henrik Galla und Jessica Ogasa für Fragen und Tipps zur Verfügung. Als letzte und größte Übung haben die Schüler in Partnerarbeit oder Kleingruppe einen gemeinsamen Text verfasst, dessen Präsentation sie auch zusammen probten. Zum Abschluss haben dann die Gruppen „Team Mutterkomplex“, die „Eis-Sekte“ und „Team Flasche“ ihre Texte im DS-Raum performt und noch wertvolle Tipps vom Profi bekommen.

Allen hat dieser Workshop sehr gut gefallen und dazu motiviert, am Ende des Schuljahres selbst einen Poetry Slam an der Schule zu veranstalten und auf dem Weg dahin in der Poetry Slam AG weiter an Texten und der Performance zu arbeiten.

Im Dialogmuseum in Frankfurt

Geschrieben von Kai Indra & Johanna Bartels.

Von links hinten nach rechts vorne: Kristof H., Eleftherios P., Hendrik W., Jannis S., Maximilian Z., Kai I., Johanna B., Frau Ogasa, Vanessa B., Vanessa R.

Am Dienstag, den 25.04.2017 fuhren wir mit einer Gruppe von 9 Schülern mit Frau Ogasa nach Frankfurt ins Dialogmuseum. Zuerst waren wir in einem Workshop. Dieser wurde von einem Sehbehinderten geleitet. Er erzählte uns von seinen Erfahrungen und aus seinem Alltag. Nach 45 Minuten wurden uns Blindenstöcke gegeben und wir wurden in die dunklen Räume geführt. Der Guide unserer Tour begrüßte uns freundlich und erklärte uns, dass wir Alltagssituationen komplett im Schwarzen erleben würden. Dabei sei Kommunikation wichtig, um gut durch die verschiedenen Räume und Situationen zu kommen, ohne ständig aneinander zu stoßen. Manchen fingen nach ein paar Minuten an, die Augen wehzutun, da diese natürlich weiterhin versuchten, etwas zu erkennen, jedoch gewöhnte man sich schon bald an die komplette Dunkelheit um einen herum. Geräusche, Gerüche und das Fühlen und Tasten wurden einem anders und viel intensiver bewusst. Nach einer spannenden und interessanten Führung hatten wir die Möglichkeit, dem Guide Fragen zu stellen. Es war eine tolle Erfahrung und sehr empfehlenswert.

Bericht zum Planspiel „Parlament“

Geschrieben von Jannis Sättler, E-Phase.

Am Mittwoch, dem 26. April, fanden sich Schüler und Schülerinnen der E-Phase im Stadtparlament Gießen für das Planspiel „Parlament“ der Projektwoche ein. Zu Beginn durften die Schüler zwischen drei verschiedenen Gruppen wählen. Diese waren die Konservativen, die Unabhängigen und die Arbeitnehmer. Nachdem alle Schüler, geordnet nach jenen Gruppen, im Parlamentsaal Platz genommen hatten, folgte die Einführung in den Ablauf einer Parlamentssitzung. Und dann ging es auch schon los, die Gruppen wurden in separate Räume aufgeteilt, um unterstützt von ihnen zugeteilten Mitgliedern des Stadtschülerrates, ihre Anträge auszuarbeiten und Argumente zu sammeln für die zuvor bekannt gegebenen Themen.

Bei diesen Fraktionssitzungen zeigten sich viele SuS schnell engagiert, da es vor allem um Themen ging, welche diese selbst betreffen wie die Bekämpfung des Drogenmissbrauchs von Jugendlichen oder die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Im darauf folgenden Plenum überwanden einige ihre Nervosität, trugen überzeugende Reden vor und ließen sich auch nicht von Zwischenfragen verunsichern. Das Planspiel hat den Teilnehmern die Abläufe in einem Parlament näher gebracht und hoffentlich vielen gezeigt, dass Politik doch nicht so langweilig und uninteressant ist, wie es manchmal scheint.

Avignon-Gießen 2017

Geschrieben von Marie Diehl (8b), Hannah Sonntag (8b), Alenka Ziesmer (8b), Lucy Sättler (8b), Daniel Pitzer (7c).

Vom 24.04. bis zum 01.05. waren die Franzosen bei uns in Gießen zu Besuch!
Eine Woche später, am 11.05. sind wir dann zu ihnen nach Avignon gefahren. Um 11:53 Uhr startete die Reise am Gießener Bahnhof. Nach einer Stunde Aufenthalt in Frankfurt fuhren wir mit dem TGV weiter nach Avignon.
Um 21:30 erreichte unser TGV endlich den Bahnhof. Unsere Gastfamilien begrüßten uns herzlich.

Am Freitagmorgen trafen wir uns auf dem Schulhof des Collège Champfleury, wo wir von Frau Hahn, Frau Well und Frau Algrin begrüßt wurden. Nach einer kleinen Führung durch die Schule machten wir uns auf den Weg und entdeckten die Innenstadt von Avignon.
An diesem Tag besichtigten wir außerdem den Papstpalast, der uns alle sehr beeindruckt hat, und die Pont d‘Avignon. Schließlich trafen wir an der Schule unsere Franzosen wieder und verbrachten den Abend in unseren Gastfamilien.

Am Wochenende machten viele von uns tolle Ausflüge mit den Franzosen. Es ging nach Marseille, in die Berge, in die Stadt zum Shoppen! Das tolle Wetter wurde voll und ganz von uns ausgenutzt.

Am Montag mussten wir allerdings wieder früh aufstehen, doch dies hat sich gelohnt. Mit dem Zug fuhren wir nach Nîmes. Dort machten wir bei strahlendem Sonnenschein zuerst mit den Audioguides eine Tour durch das älteste Amphitheater Frankreichs. Es war beeindruckend! Wir besichtigten auch einen Turm an der Spitze eines wunderschönen Parks. Die tolle Aussicht wurde auf vielen Fotos festgehalten.

Am Dienstag gingen wir mit unseren Austauschschülern in die Schule und erkundeten den Schulalltag in Frankreich. Unser Fazit: Schule in Deutschland macht mehr Spaß!
Am Abend feierten wir mit allen, die am Austausch teilnahmen, eine tolle Party.

Mittwoch war für uns alle das Highlight der Woche. Nach einer Stadtrallye in Uzès fuhren wir mit dem Bus zum Fluss Gard, wo wir eine zweistündige Kanutour machten. Zwischendurch kühlten wir uns im Wasser ab. Danach waren wir alle klitschnass, doch es hat sehr viel Spaß gemacht. Das war ein toller Abschluss für diese fantastische Woche!

Donnerstag fuhren wir zufrieden, aber ein wenig wehmütig nach Hause. Dieser Austausch wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Vive l‘amitié franco-allemande!

Bonjour la France- un échange scolaire

Geschrieben von Anna, Charlotte et Miriam (9A).

Hinter uns liegt eine Woche, die uns viele neue Erfahrungen gebracht hat. Unsere Fahrt begann am 10. Mai um 22 Uhr, Ziel war das Collège Lucien Millet in Doué-la-Fontaine bei Saumur, das wir 13 Stunden später erreichten. Die Fahrt verlief ohne Probleme, wir konnten entspannt schlummern, was wir unter anderem auch unserer amüsanten Busfahrerin Christiane vom Busunternehmen Schwalb zu verdanken hatten. Unsere Aufregung hielt sich ebenfalls in Grenzen, da wir unsere „Corres“ bereits eine Woche vorher in Gießen kennengelernt hatten. Angekommen in Doué verkürzte uns ein Spaziergang durch die Stadt die lange Wartezeit bis 17 Uhr, da die Corres noch Unterricht hatten.

Das wunderschöne Wetter in Frankreich kam uns zu Gute, auch wenn manchmal eine ziemliche Hitze herrschte. Unsere Gruppe mit 17 Schülern aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 hat immer zusammengehalten, auch wenn wir viele Strecken zu Fuß zurückgelegt haben, was manchmal ziemlich anstrengend war. Wir haben auch viele Sehenswürdigkeiten gesehen, z.B. die Perrières, Höhlen, die von Menschen erschaffen wurden; den Bioparc, indem es viele außergewöhnliche Tiere gab; eine Stadtbesichtigung in Saumur und vieles mehr. Unsere persönlichen Highlights waren die schönen Schlösser an der Loire: Azay-le-Rideau, in das wir auch hineingegangen sind, welches zudem auch einen großen Park zu bieten hat, und Villandry, in dem wir uns nur die nachgestellten Gärten im Stil der Renaissance angeschaut haben. Außerdem gab es ein sehr schönes Picknick in Saumur, für das wir in kleinen Gruppen vorher das Essen besorgen mussten. Wir aßen, typisch für Frankreich, Baguette und Käse an einem schattigen Plätzchen mit Blick auf die Loire. Während unseres gesamten Aufenthaltes mussten wir kleine Sprachaufgaben lösen, z. B. Interviews führen oder Fragen beantworten. Auch den Alltag in einer französischen Familie mitzubekommen, war sehr interessant. Für uns war es unter anderem ungewohnt, ohne Teller zu frühstücken, sowie das Essen von Käse nach jedem Abendessen. Für einen gelungen Abschluss sorgten die französischen Gastfamilien mit einer Abschlussfeier am letzten Abend. Durch die super Zusammenarbeit der Organisationstalente Frau Stelter, Frau Roether, Monsieur Rio und Monsieur Beuzelin war es eine wundervolle Woche, die wir nie vergessen werden.