• DSC 8154
  • DSC 8373
  • DSC 7976
  • DSC 7980
  • DSC 2176
  • DSC 8306
  • DSC 8285
  • DSC 8354
  • DSC 2413
  • DSC 1902
  • DSC 8262
  • DSC 5062-WK-1000x250-pixel
  • DSC 8021
  • DSC 6396 bearbeitet-1
  • DSC 2595 small
  • DSC 7054
  • DSC 2004
  • DSC 7848
  • DSC 6490 bearbeitet-1
  • DSC 8091
  • DSC 2212
  • DSC 2217
  • DSC 8019-2
  • DSC 8251
  • DSC 5184
  • DSC 5074-wk-eins-1000x250pixel
  • DSC 1927
  • DSC 8158
  • DSC 5267
  • DSC 5220
  • DSC 2578
  • DSC 2146
  • DSC 8311
  • DSC 7961
  • DSC 8023
  • DSC 7129
  • DSC 1939
  • DSC 2410
  • DSC 2043
  • DSC 2029
  • DSC 2477
  • DSC 7061
  • DSC 7939
  • DSC 2334
  • DSC 1965
  • DSC 1962
  • DSC 6417 bearbeitet-1
  • DSC 1903
  • DSC 8067
  • DSC 8292
  • DSC 2115
  • DSC 5206
  • DSC 6534 bearbeitet-1
  • DSC 7065
  • DSC 2351
  • DSC 2589
  • DSC 1898
  • DSC 2269
  • DSC 8098
  • DSC 5136
  • DSC 2587
  • DSC 1913
  • DSC 2456
  • DSC 8334
  • DSC 2192
  • DSC 2451
  • DSC 2151
  • DSC 2285
  • DSC 6537 bearbeitet-1
  • DSC 6386 bearbeitet-1
  • DSC 8348
  • DSC 2399
  • DSC 1945
  • DSC 1916-2
  • DSC 5291
  • DSC 2333
  • DSC 7806
  • DSC 1932
  • DSC 6977
  • DSC 8092
  • DSC 2198
  • DSC 5251
  • DSC 2203
  • DSC 2615

Fotos Anja Schaal www.anjaschaalfoto.de

Zeitzeugengespräch mit Frau von Förster

Geschrieben von A. Keller.

Grund- und Leistungskurse des Faches Geschichte aus dem Abiturjahrgang konnten im Dezember an der Liebigschule an einer ganz besonderen Geschichtsstunde mit der Zeitzeugin Frau von Förster teilnehmen. Die Tochter eines hochrangigen Wehrmachtsgenerals berichtete vor den hochinteressierten Schülerinnen und Schülern aus ihrem bewegten Leben. Dabei lag ein Schwerpunkt ihrer gut strukturierten und mit viel Material illustrierten Erzählung auf ihrer Kindheit. Die Flucht mit ihrer Mutter in den letzten Kriegsjahren und der Neuanfang im zerstörten Deutschland stellten wesentliche Fixpunkte dar. Einfühlsam charakterisierte Frau von Förster ihre resolute, tatkräftige und mutige Mutter, der es immer wieder gelang, Leib und Leben der Tochter vor Schaden zu bewahren – sei es vor den alliierten Bombern im Westen oder auch vor der anrückenden Roten Armee im Osten.
Frau von Förster führte die Geschichtskurse auf eine bewegte Zeitreise, indem der schwierige und ärmliche Neuanfang in der britischen Besatzungszone ebenso angesprochen wurde wie die Jahre in Höxter/Corvey. Ihre Flüchtlingszeit gliederte sich in die 6 Jahre im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen (1945-51) und im amerikanisch besetzten Bremen 1951-56 bis zum Abitur, an die sich dann zwei Semester in Freiburg bis 1957 anschlossen. Die weitere Nachkriegszeit dauerte bis 1967 in Höxter/Corvey.
Illustriert wurde der äußerst kurzweilige Vortrag Frau von Försters durch Originalbriefe, Fotografien oder großen Wandkarten, an denen die betagte Frau behänd Frontverläufe im Osten zu erklären wusste.
Das Zeitzeugengespräch mit Frau von Förster passte sehr gut in das aktuelle Thema des Geschichtsunterrichts „Krieg und Nachkriegszeit“. Vor allem die Briefe des Vaters, der unumwunden die aussichtslose Situation an der Ostfront schilderte, eröffneten den Schülerinnen und Schülern einen sehr intensiven und unmittelbaren Einblick in die Endphase des Zweiten Weltkriegs.
Humoristisch wurde es aber auch, als Frau v. Förster schilderte, wie sie als 17-jährige Schülerin den damaligen Bundespräsidenten Heuss bei einem festlichen Abend per Damenwahl um einen Tanz bat und einen Walzer mit ihm tanzte. Stolz zeigte sie ein Foto, das damals in Illustrierten erschien.
Frau von Förster teilte ihre Erlebnisse; Gefühle und Eindrücke mit allen Anwesenden. Es gelang ihr, durch anschauliches, packendes Erzählen alle Beteiligten in ihren Bann zu ziehen. Alle Schülerinnen und Schüler konnten nach diesen 90 Minuten viel besser verstehen, was eine typisch deutsche Biografie in Zeiten von Krieg, Zerstörung und dem Neuanfang in Trümmern und Besatzung bedeutete.
Das hohe Interesse bei allen Anwesenden war dabei jederzeit durch die konzentrierte Atmosphäre ebenso wie durch die vielen Nachfragen spürbar. So rückte Frau von Förster, die diese Form des Zeitzeugengesprächs das erste Mal führte, auch von ihren anfänglichen Bedenken gegenüber einem gemeinsamen Foto ab. Und so entstand in gutgelaunter Atmosphäre nach intensiven 90 Minuten ein Abschlussbild.
Die Lehrer und Schüler danken Frau von Förster für diese lehrreiche Doppelstunde im Fach „erlebter Geschichte“ und hoffen, sie auch im nächsten Jahr zu einem Zeitzeugengespräch begrüßen zu dürfen.

Finalement les diplômes du DELF!

Geschrieben von M. Letourneur und Marlies Lüpkes.

von li nach re: Nicola Roether (Delf-AG), Schulleiter Dirk Hölscher, Florian Hilbert (A2), Daniel Pacl (A2), Anna Blumentritt (B1), Annika Lienhard (A2), Shirin Mulch (B2) und Mina Kirimli (B1) mit ihren Diplomen, Marlies Lüpkes (Delf-Beauftragte), Fachbereichsleiter Uwe Kraffert und ehemalige Lehrerin Marianne Letourneur. Es fehlen Lea Wicht (B1) und Chiara von Thülen (B2).

Strahlende Schülerinnen und Schüler nahmen in der Mediathek der Liebigschule ihre Diplome nach der bestandenen Sprachprüfung in der Fremdsprache Französisch (Diplome d’Études de Langue Française) von Schulleiter Dirk Hölscher entgegen. Die DELF-Diplome sind international anerkannte Zertifikate für Französisch als Fremdsprache. Sie dienen als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse bei der Immatrikulation an einer Hochschule im In- und Ausland oder bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle oder ein Praktikum in französisch-sprachigen Ländern wie Frankreich, Belgien, Luxemburg, Kanada und der Schweiz. Aber auch deutsche Firmen erwarten den Nachweis über Fremdsprachenkenntnisse bei Stellenbewerbungen.
Die unterschiedlichen Kompetenzstufen richten sich nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Während das Niveau A2 bereits voraussetzt, dass man den Alltag in der Fremdsprache bewältigt, verlangt B1, dass man flexibel auch auf komplexere Alltagssituationen reagieren kann. B2 bescheinigt den Schülern bei bestandener Prüfung eine „schlüssige Argumentation, sprachliche Gewandtheit sowie ein ausgeprägtes Sprachbewusstsein“ in der Fremdsprache. Es ist die höchste schulische Kompetenzstufe für die gymnasiale Oberstufe, die in diesem Prüfungsjahr von Shirin Mulch bemerkenswerterweise bereits in der E-Phase erreicht wurde. Sie kann noch während der Q-Phase die eigentlich universitären Niveaus C1 und C2, das sogenannte DALF anstreben.
Die Schüler konnten sich von schulischer Seite mittels einer AG von Frau Roether auf die Prüfungen vorbereiten, die in allen Niveaustufen einen schriftlichen und einen mündlichen Prüfungstag enthalten. Die schriftlichen Prüfungen finden in ganz Hessen in der jeweiligen Schule zum exakt gleichen Zeitpunkt statt. Bei den mündlichen – les examens oraux – haben die Liebigschüler sozusagen „ein Heimspiel“, denn unsere Schule ist schon seit vielen Jahren eine von vier hessischen DELF-Prüfungsschulen. In diesem Jahr sind 413 Schülerinnen und Schüler aus 32 hessischen Schulen an einem Freitagnachmittag und einem Samstag von neun Jurys gleichzeitig in der Lio geprüft worden. Die Bewältigung dieser Anzahl erfordert eine erhebliche Organisationsleistung, die im Wesentlichen vom Institut Français in Mainz von Madame Hélène Gerber und Madame Zoë Duval geleistet wurde. Die Französischlehrerinnen Frau Roether, Frau Lüpkes, Frau Pakus und Frau Letourneur waren von schulischer Seite für den reibungslosen Ablauf verantwortlich.

Hier bereiten sich die Kandidaten in der Mediathek auf die mündliche Prüfung vor. Mme Duval, Mme Gerber und Frau Lüpkes wurden von ehemaligen Schülerinnen des LK Französisch, Kirsten Hartmann, Annika Endres und Rebecca Dalferth bei der Aufsicht in den Prüfungsräumen unterstützt.

Wir beglückwünschen die Kandidatinnen und Kandidaten zu ihrem Erfolg und ermuntern sie aus guten Gründen, die nächste Niveaustufe in Angriff zu nehmen: die Diplome sind lebenslang gültige Zertifikate, die Prüfungen werden nicht von den eigenen Lehrern entworfen oder durchgeführt, sie haben keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Schulnote, aber man kann in jeder Hinsicht nur gewinnen.

Bei "MINT: Die Stars von morgen" stellen Schüler Exponate zu naturwissenschaftlichen Alltagsphänomenen vor

Geschrieben von Patricia Kamper (Gießener Anzeiger 14.12.2017).

Eine Brücke aus Kraft: Die Liebigschüler Paula Graff, Sophia Krastev, Celine Eidmann, Pauline Hedler, Annika Schöpfer (von links) haben großen Spaß am Bauen und Experimentieren. Foto Kamper

GIESSEN - Bereits heute herrscht in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) Fachkräftemangel. Die Situation wird sich in den kommenden Jahrzehnten wohl noch verschärfen. Umso wichtiger sind Projekte wie "MINT: Die Stars von morgen". Unter diesem Motto erarbeiteten 20 Schüler in den vergangenen drei Monaten eigene Exponate zu naturwissenschaftlichen Alltagsphänomenen wie Magnetismus, Wasserkraft oder Lichtstrahlen. Aus der Region waren darunter auch fünf Liebigschüler aus Gießen sowie zwei Dietrich-Bonhoeffer-Schüler aus Lich. Nun fand die abschließende Präsentation der Ergebnisse im Mathematikum statt, bei der Eltern und Lehrer zum Mitmachen und Ausprobieren eingeladen waren.
Das vom Mathematikum in Kooperation mit dem Frankfurter Unternehmen für Bildungsdienstleistungen "Provadis" durchgeführte Projekt zielt darauf ab, Jugendliche für Mathematik und Naturwissenschaften zu begeistern. Nach Abschluss soll laut Projektleiter Manfred Mahler jeder Teilnehmer sagen können: "Jetzt weiß ich, warum Mathe wichtig ist." Auch Volker Reichard, Lehrer an der "Lio", lobt den spielerischen Zugang zu Themen, die viele Jugendliche zunächst abschrecken. Für seine Schülerinnen sei vor allem die Kombination aus Mathematik und künstlerischem Gestalten reizvoll gewesen.
Um Ideen für ihre eigenen Arbeiten zu sammeln, erkundete die Gruppe das Mathematikum samt hauseigener Schreinerwerkstatt sowie das Mitmach-Museum "Experimenta" in Frankfurt. Oft bestimmten auch persönliche Erfahrungen das Vorhaben wie bei Daniele Sabatino (Dietrich-Bonhoeffer-Schule), der anhand eines hölzernen Modells eines Kettenkarussells die Fliehkraft untersucht hat: "Ich habe an etwas gearbeitet, das mir als Kind Spaß gemacht hat." Prof. Albrecht Beutelspacher, Direktor des Mathematikums, würdigte die Leistungen nicht nur mit einer Urkunde, sondern auch mit einem physikalischen Vergleich: "In Euch wurden Kräfte aktiv, von denen Ihr vor ein paar Wochen noch nichts wusstet." Und auch aus Sicht von Judit Letmade, die gemeinsam mit anderen Mitarbeitern des Museums die Schüler begleitete und unterstützte, war das Projekt im mittlerweile zehnten Durchlauf ein Erfolg: "Es ist immer wieder etwas Besonderes, was da entsteht."

Das Projekt "MINT: Die Stars von morgen" ist nicht nur vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, sondern auch von der Regionaldirektion Hessen der Agentur für Arbeit initiiert worden. Ein Workshop zum Thema "Neue Technologien" stand daher ebenso auf dem Programm wie Informationsveranstaltungen zu MINT-Berufen. Das Projekt ist als freiwillige Erweiterung der schulischen Berufsorientierung angelegt und wird zudem vom Hessischen Kultusministerium gefördert.

 

Tischtennisteam der WK IV ist eine Runde weiter

Geschrieben von Anika Leuschner.

Am 06.12. nahmen sieben Tischtennisbegeisterte der WK IV (Jahrgang 2005-2008) den Weg nach Hünfelden-Dauborn in der Nähe von Limburg auf sich, um im Regionalentscheid von Jugend trainiert für Olympia die Liebigschule zu vertreten. Zu Beginn des Wettkampfes konnten die Spieler bereits in unterschiedlichen Übungen ihr Geschick im Umgang mit Schläger und Ball unter Beweis stellen und gewannen den Vielseitigkeitswettbewerb.
Im anschließenden Tischtennisspiel wurde zunächst in zwei Vorrundengruppen zu je drei Mannschaften an der Platte um Punkte gekämpft dabei konnten sich unsere Jungs im Spiel gegen die Humboldtschule aus Bad Homburg mit 5:4 durchsetzen. Der Gegner aus Bad Camberg erwies sich als etwas stärker und gewann knapp mit 5:4. Als Gruppenzweiter spielte die LIO gegen die Schule aus Lich, den Gruppensieger der zweiten Gruppe, und gewann hier klar mit 6:3. Im anschließenden Finale kam es zur Neuauflage des Spiels gegen die Taunusschule aus Bad Camberg. Hochmotiviert wollte das Team der LIO sich für die knappe Niederlage der Vorrunde revanchieren. Erst im letzten Doppel wurde allerdings über den Sieg des Regionalentscheids entschieden. Als Sieger ging unsere Mannschaft nach Hause wodurch sich die Liebigschule für Landesentscheid am 14.02. in Frankfurt qualifizierte.
Drücken wir allen Spielern der WK IV die Daumen für ein erfolgreiches Abschneiden in Frankfurt. Den Jungs der WK III wünschen wir ebenfalls viel Erfolg für den Regionalentscheid am 07.02. in Heuchelheim.

Schulfinale "Jugend debattiert"

Geschrieben von Martin Haslauer.

Am vergangenen Montag, dem 18. Dezember 2017, fand von großer Spannung geprägt das Schulfinale "Jugend debattiert" statt. Angetreten sind die Klassensieger und Zweitplatzierten der neunten Klassenstufe, um über die Fragestellung zu diskutieren "Soll der Verzehr von „fast food“ in der Schule verboten werden?" Rund 170 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte fieberten bei den Finaldebatten mit.

Nach drei Finaldebatten kürte die Jury um Herrn Brettschneider, Frau Fritz, Frau Krüger und Herrn Zulauf den Schüler Finn Rehmke aus der 9d zum Schulsieger. Finn wird die Liebigschule dann auch bei der Qualifikation zum Regionalentscheid im nächsten Jahr vertreten. Zweite, und damit seine Stellvertreterin beim Regionalentscheid, wurde Amelie Arnold aus der 9f. Wir wünschen beiden für die folgenden Wettbewerbe bereits jetzt viel Erfolg und spannende Debatten!

v.l.n.r. Schulkoordinator Martin Haslauer, Finn Rehmke, Amelie Arnold, Renate Fritz und Andreas Zulauf

während der Debatte; im Vordergrund die Jury

Amelie und Mattis in der Debatte