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Fotos Anja Schaal www.anjaschaalfoto.de

Ab dem zweiten Halbjahr 2019/20 werden wir täglich von der 1. - 6. Stunde den Sportunterricht in der Mittelstufe überwiegend im "Sportpoint" (Siemenstraße 10) stattfinden lassen können. Die Schülerinnen und Schüler können vor der ersten Stunde direkt dorthin kommen und werden nach der sechsten Stunde von dort entlassen. In den beiden großen Pausen werden sie in der Regel von Sportlehrkräften auf dem Schulweg begleitet. Pro Doppelstunde können zwei Klassen parallel unterrichtet werden. Hierfür werden wir eine große Sporthalle, zwei Gymnastikräume, ein Spinningraum mit Fahrrad-Ergometern sowie Squash-Boxen nutzen können. Das Fahren mit dem Bus wird sich bis auf wenige Fahrten erübrigt haben.
Ab dem Schuljahr 2020/21 wird uns zusätzlich eine Ersatzhalle auf dem MTV-Sportplatz zur Verfügung stehen, die gerade geplant und Anfang des nächsten Jahres gebaut wird.
Als weitere Halle wird uns wahrscheinlich die Albert-Schweitzer-Sporthalle zur Verfügung stehen, die mit einem Schulbus angefahren wird.
Derzeit hat das Hochbauamt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, in der unsere Nutzungswünsche geprüft werden. Danach kann eine Ausschreibung für einen Architekten erfolgen, der dann mit uns die neue Sporthalle auf dem Schulgelände plant und baut.

1. Preise beim Informatik Biber für Schüler der Liebigschule

Geschrieben von Martin Haslauer.

Sieger Biber 2020

v.l.n.r. Schulleiter Dirk Hölscher, Joris Pracht (10D), Joshua Heß (10D), Ömer Gündüz (9A) Bjarne Schneider (10D) und Informatiklehrer Martin Haslauer - abwesend: Jakob Jost (10D) und Abed Abu-Marheil (9E)

Der Informatik-Biber ist Deutschlands größter Schülerwettbewerb im Bereich Informatik. Teilnehmen können die Klassen 3 bis 13. In Deutschland fördert der Informatik-Biber seit 2007 das digitale Denken mit lebensnahen und alltagsbezogenen Aufgaben. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler die Vielseitigkeit der Informatik, spielerisch und wie selbstverständlich erfahren. Den Informatik-Biber gibt es seit 2006. Beim jüngsten Wettbewerb nahmen 341.241 Schülerinnen und Schüler teil.

In der Wettbewerbsrunde 2019 hat auch wieder die Lio teilgenommen und zwar mit beachtlichem Erfolg. Fünf Schüler räumten den ersten Preis ab und heute war endlich die Siegerehrung. Herzlichen Glückwunsch!

 

Knappe Entscheidungen beim Vorlesewettbewerb Französisch

Geschrieben von Rebecca Schad.

Eine knappe Entscheidung war es auch dieses Mal wieder, als die Schüler*innen der Französischkurse der Klassen 8 zum innerschulischen Vorlesewettbewerb an der Liebigschule antraten. Schließlich hatten schon alle das Vorlesen in ihrer Klasse gewonnen und waren für die nächste Runde qualifiziert. Alle lasen ganz exzellent ihre vorbereiteten Texte, die teilweise aus dem Schulbuch und teilweise aus einfachen französischen Lektüren ausgewählt worden waren. Dabei waren die Richtigkeit der Aussprache, die Flüssigkeit und das Tempo des Vortrages die wesentlichsten Bewertungskriterien für die Jury. Diese setze sich zusammen aus dem Fachbereichsleiter Herrn Kraffert, der ehemaligen Kollegin Frau Letourneur, der Französischlehrerin Frau Well, sowie den beiden Schülerinnen Katharina Schmidt und Marie-Louise Schäfer aus dem Leistungskurs Französisch (Q3).  

Der für alle gleiche Pflichttext Un voleur de chats – ein Katzendieb, stellte die drei Schülerinnen und einen Schüler vor eine schwierige Aufgabe. Wer würde die Jury durch die korrekte Aussprache auch unbekannter Wörter, durch eine lebendige Intonation und das Lesen in Sinneinheiten davon überzeugen können, dass der Text auch inhaltlich gut verstanden worden war?

Alle machten ihre Sache sehr gut, schließlich waren es ja schon die Besten aus den verschiedenen Französischkursen.  Dennoch musste die Jury sich entscheiden. So wird Elisabeth Pacl (8a), die den ersten Platz erlangte, die Schule im Februar beim Regionalentscheid vertreten. Sie überzeugte die Jury durch die lebendige Interpretation der Dialoge und verdrängte Ole Martens (8c) knapp auf den zweiten Platz. Auch die beiden Leserinnen Selima Simmato (8b) und Miriam Woldemichael (8d) lasen ihre Texte sehr flüssig und sinngemäß. Alle Teilnehmer*innen bekamen eine Urkunde und ein kleines Dankeschön für ihr Engagement.    
Wir drücken Elisabeth die Daumen für den Regionalentscheid! On croise les doigts!

 Bonne chance et bon courage!

 

Liebigschule richtet Jugend trainiert für Olympia der Grundschulen aus

Geschrieben von Marcus Krapp.

Weiße Schule Wieseck gewinnt Jugend trainiert für Olympia bei den Jüngsten

10 Teams starteten beim großen Grundschulturnier

Ausgerichtet wurde das Turnier wie in jedem Jahr von den beiden Schulsportkoordinatoren Wiebke Schonefeld-Metz und Uwe Gabel sowie der Liebigschule als Partnerschule des Leistungssports. Marcus Krapp als Lehrer-Trainer übernahm mit der Unterstützung der Sportklassenschüler der LIO die Organisation. Aufgrund der Hallensperrung an der Liebigschule fand das Turnier an der Brüder Grimm Schule in Kleinlinden statt. Weitere Unterstützung fand das Organisationsteam in den beiden Jugendtrainern der Gießen 46ers, die für die Siegerteams Freikarten für ein 46ers Spiel bereit hielten.

 Grundschul Jtfo

Gespielt wurde in 3 Vorrundengruppen. Hier qualifizierten sich die Erstplatzierten für die „Bundesliga“, die Zweitplatzierten für die „Pro A“ und die Drittplatzierten für die „Pro B“.

Bereits im ersten Spiel des Tages zeigte sich, dass in diesem Jahr einige Basketballer dabei waren. Im Spiel der Korczak Schule gegen die Weiße Schule gab es erst nach Verlängerung einen Sieger und das denkbar knapp. Mit 1 Punkt konnte sich die Weiße Schule hier durchsetzen. In den anderen Gruppen siegten die Sandfeldschule und die Weiße Schule.

In der Pro B gewann nach 3 Siegen gegen die BGS, die Georg Büchner Schule und die Grundschule Gießen West, die Käthe Kollwitz Schule. In der Gruppe „Pro A“ gewann die Korczakschule nach dem knappen Ausscheiden überlegen. In drei guten und umkämpften Spielen belegte in der „Bundesliga“ die Sandfeldschule den 3. Platz. Mit einem Sieg und einer Niederlage kam die Grundschule aus Biebertal auf Platz zwei. Sieger in der Bundesliga und damit Gesamtsieger der Grundschulen wurde die Weiße Schule aus Wieseck.

Platzierungen:

1. Weiße Schule

2. Grundschule Biebertal

3. Sandfeldschule

4. Korczakschule

5.Goetheschule Buseck

6. Ludwig Uhland Schule

7.Käthe Kollwitz Schule

8. Georg Büchner Schule

9. Grundschule Gießen West

10. Brüder Grimm Schule

Wissenschaftsfestival des Projektes „Gießener Jugendliche forschen“ in der Hermann-Hoffmann-Akademie – 4 Schülerforschergruppen der Liebigschule präsentierten ihre Ergebnisse

Geschrieben von Dr. Achim Schott.

Im Rahmen eines Wissenschaftsfestivals haben vier Schülerforschergruppen der Liebigschule ihre Ergebnisse präsentiert. Der Abend bildete den Abschluss des Projektes „Gießener Jugendliche forschen“, das zum fünften Mal von der Hermann-Hoffmann-Akademie (HHA) und des Instituts für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität-Gießen durchgeführt wurde. Es bietet interessierten Schülerinnen und Schülern Gießener Schulen und Schulen aus dem Umland die Möglichkeit, eigene Forschungsideen zu verfolgen. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei von studentischen Mentoren betreut, die die Forschungsprojekte ehrenamtlich begleiten. 

In einem Zeitraum von sechs Monaten arbeiteten insgesamt 24 Schülergruppen aus mittlerweile acht Schulen an ihren Forschungsprojekten. Dabei stellen die Nachwuchsforscher ihre Projekte und Ergebnisse einer Wissenschaftsjury der JLU-Gießen vor. Diese begutachtete am Präsentationsabend die Arbeiten und gab jeder Forschungsgruppe ein Feedback. Im Anschluss daran stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor und präsentierten ihre Daten mit Hilfe von Postern. Folgende Projekte wurden den Schülerinnen und Schülern vorgestellt:

Die Gruppe von Johannes Wagner und Mikhail Vereshchagin recherchierten im Projekt „Elektrische Raumfahrtantriebe – gute Alternative?“ über Raketenantriebe allgemein und welche alternativen elektrische Antriebe es schon gibt. 

Das Foto zeigt von links Henrik Ochse (Mentor) und Johannes Wagner (Foto: Schott)

Sophia Krastev beschäftigte sich in einer Fortsetzungsarbeit „Haare 2.0 – Die Herstellung eines eigenen Hitzeschutzmittels“ mit der Entwicklung eines Hitzeschutzmittels für Haare. Ausgehend von kommerziellen Produkten konnte sie ein alternatives und wirksames Produkt entwickeln, das ohne gesundheitsschädliche Stoffe auskommt. Betreut wurde das Projekt von Hildegard Sicker.

Sophia Krastev an ihrem Projektstand Haare 2.0 (Foto: Schott)

Im Projekt von Florian Hilbert „Natürliche Zersetzung von Einweggeschirr verschiedener Materialien“ untersuchte der Schüler, wie sich Einweggeschirr aus verschiedenen Materialien in Gartenerde und Kompost zersetzt. Dabei wurden sowohl biologisch abbaubare Materialien wie Palmblatt und Zuckerrohr als auch herkömmliche Pappteller getestet. 

Florian Hilbert und sein Mentor Sascha Johann (Foto: Schott)

In ihrem Projekt „Duschen und Mikroplastik – Mikroplastik in Peelings“ testeten Celina Celebcigil, Lena Ebbert und Miriam Lienard, ob der Anteil von Mikroplastik in Duschgels eine Frage des Preises ist. Sie verglichen dazu teure und günstigere Duschgels und versuchten das Mikroplastik darin zu isolieren und nachzuweisen. Betreut wurde das Projekt von Mentorin Taranjit Kaur.

Von links Celina Celebcigil, Miriam Lienard und Lena Ebbert (Foto: Schott)

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Vorstellung und Würdigung der Schülerprojekte durch die Science-Coaches der Wissenschaftsjury. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler erhielten dabei viel Lob sowie jeweils ein Abschlusspräsent, überreicht von den Vorstandmitgliedern der Gemeinnützigen Stiftung der Sparkasse Gießen.

Das Projekt ist ein etablierter Baustein im MINT-Förderprogramm der Liebigschule. Schülerinnen und Schülern wird hier vielfach auch die Zusammenarbeit mit Instituten der Universität-Gießen und externen Kooperationspartnern ermöglicht. 

Schön, dass es auch dieses Jahr wieder einen Weihnachtsgottesdienst an der Lio gab...

Geschrieben von Steffen Sauerborn.