7 Tage hier – 7 Tage dort: Le Mans meets Gießen

Geschrieben von Marlene Hick und Carolin Görlach, Klasse 9 c.

Zwei lustige Wochen Frankreich-Austausch sind nun leider wieder zu Ende gegangen. Die Schüler der Klassen 7,8 und 9, begleitet von Frau Well und Frau Stelter, haben auch dieses Mal die gemeinsame Zeit mit ihren Austauschschülern erfolgreich gemeistert. In der Woche vom 13. bis zum 20. März 2015 wurden die Franzosen in den deutschen Gastfamilien aufgenommen.

 

Während die deutschen Schüler im Unterricht saßen, besuchten die Austauschschüler unter anderem Frankfurt, führten Interviews durch und besichtigten das Mathematikum. Der Museumsbesuch kam gut an, der Höhepunkt dort waren die Riesenseifenblasen. Neben den Ausflügen, beschäftigten sich die französischen Austauschschüler in ihrer Woche in Gießen als Vorbereitung für ihre anstehende Projet-woche in Frankreich mit der deutschen Presse. Der Unterricht der deutschen Schüler kam ebenfalls gut an und wurde von den Franzosen als „locker" empfunden.

 

Am Freitag (20. März) wartete dann eine 13-stündige Busfahrt auf die deutschen und französischen Aus-tauschpartner, das Ziel: Le Mans (Département: Sarthe). Nach der ersten Nacht in Frankreich wartete schon das Wochenende in den jeweiligen Gastfamilien. In den zwei freien Tagen wurden allerlei private Aktivitäten unternommen.
Am Montag (22. März) ging es nach einer kurzen Willkommensrede der Direktorin nach Le Mans in die Innenstadt, um eine Stadtrallye durchzuführen und im Anschluss durch die Stadt zu bummeln. Auch am Dienstag hatten die Schüler dafür Zeit, jedoch stand an diesem Tag das Schloss „Chenonceau" im Vor-dergrund.
Am Mittwoch durften die deutschen Schüler in den französischen Schulunterricht hineinschnuppern und anschließend in der Schule bestimmte Themenbereiche recherchieren. Die dort erhaltenen Informationen wurden auf Plakaten festhalten und am kommenden Tag präsentiert. Diese Plakate machten den großen Unterschied zwischen der deutschen und der französischen Schule schnell klar, die Arbeit und das Ergebnis fanden alle sehr interessant. Außerdem durften die Schüler nochmals am Unterricht teilnehmen und das Automobilmuseum sowie ein französischer Supermarkt standen zusätzlich auf dem Programm.
Am Freitag (27. März) begann die Rückfahrt für die deutsche Austauschgruppe; der Abschied war teil-weise sehr tränenreich.
Auch dieses Jahr war der Austausch eine wunderschöne Zeit, die uns allen sehr viel sprachliche Sicher-heit, Entspannung, Spaß und viele Lacher eingebracht hat. Immer wieder gerne, hiermit ein großes DANKE an Frau Well und Frau Stelter!