MINT-Projekttage 2019

Geschrieben von Markus Ketter.

 

Vom 17.-19.06 fanden für den Jahrgang 8 die diesjährigen MINT-Projekttage mit einem sehr vielfältigen und spannenden Angebot statt. So war die Projektgruppe "mit dem Rad in die Natur" drei Tage mit dem Rad im Gießener Umland unterwegs, besichtigte das Auswilderungsprojekt der Przewalskipferde und lernte Naturschutzgebiete sowie verschiedene Formen erneuerbarer Energien kennen.

Im Projekt „Arduino und 3D-Druck“ wurde gesteckt, verdrahtet, programmiert und mit dem Computer gezeichnet. Es leuchtete, blinkte und piepste, während Alarmanlagen, Bewegungsmelder, intelligente Ampelanlagen und einiges mehr entstanden. Einige der gezeichneten Objekte konnten gedruckt und mit nach Hause genommen werden. Ebenfalls programmieren konnten Schüler beim Projekt „Robotik“. Die selbstgebauten Legoroboter reagierten auf Töne, Licht und Gegenstände. An der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) gab es einen Crash-Kurs zum Arduino, gefolgt von einem Besuch der dortigen Roboter-AG. Medizinisch wurde es bei den beiden Projekten „Schüler retten Leben“ und "Physik in der Medizin". Im letztgenannten Projekt wurde viel zu den Themen Röntgenstrahlung, Radioaktivität sowie Ultraschall experimentiert und über die bildgebenden Verfahren in der Medizin gelernt. Am Mittwoch besuchte die Gruppe das Medizinischen Lehrzentrum der JLU. Dort konnten die Schülerinnen dann selbst mit den Ultraschallgeräten arbeiten, an denen sonst die angehenden Mediziner ihren "Sonokurs" absolvieren. In dem Projekt „Schüler retten leben“ beschäftigten sich die Teilnehmer damit, was bei einem Atem- und Kreislaufstillstand zu tun ist. Reanimation und der Umgang mit einem AED (Automatisierter externer Defibrillator) standen ebenso auf dem Programm wie die wichtigsten Maßnahmen der Ersten Hilfe. Im Simulationszentrum der UKGM der Universität Gießen konnten die Schüler das Gelernte an Puppen, die über Computermonitore Rückmeldung zu ihrem Tun gaben, anwenden. Die Simulation eines Rettungseinsatzes durch die Mitarbeiter des Simulationszentrums, war für die SuS besonders eindrucksvoll.

Herzlichen Dank an die Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe für die Durchführung dieses spannenden Projektes. Weitere Projekte waren „Bienen und Imkern“, „Kosmetik und Chemie“, „Wir machen Pause“(gesunde Ernährung), „Fridays for Future - was geht mich das an?”, „Reise durchs Universum: Sonnensystem-Galaxie-Kosmos“ sowie „3D-Design: Erschaffen, Animieren, Drucken“.

Jan Penner in Berlin erfolgreich

Geschrieben von Geschrieben von Markus Ketter.

Nach seinem Landessieg vertrat Jan Penner (Q2) Hessen im Bundesfinale des Schülerwettbewerbes Junior.ING in Berlin. Insgesamt 4600 Schülerinnen und Schüler entwarfen und bauten Achterbahnen mit haushaltsüblichen Materialien. Jans Achterbahnkonstruktion beeindruckte die Jury erneut und so wurde er mit einem hervorragenden 3. Platz in der Alterskategorie II ausgezeichnet. In den kommenden sechs Monaten kann der „Penner Renner V2“ im Deutschen Technikmuseum Berlin aus nächster Nähe bestaunt werden.

MINT-Exkursion zur Apotheke

Geschrieben von Dr. S. Schmitt.

mint3 Am 30. April besuchten Schülerinnen und Schüler des MINT-Kurses der Klassen 9 mit ihrer Lehrerin Frau Dr. Schmitt die Apotheke am Ludwigsplatz. Die Apothekerin Frau Mira Sellheim informierte die Gruppe über den Aufbau einer Apotheke, das Pharmaziestudium, die Aufgaben einer Apothekerin und die verschiedenen Berufsfelder. Die Schüler bekamen Einblicke in den Tagesablauf einer Apotheke und Informationen über den Umgang und die Testung von Medikamenten. Außerdem gab es eine Führung durch die Apotheke und als Höhepunkt durften alle Schüler selbst eine Creme anrühren und mit nach Hause nehmen. Dieser interessante Besuch hat das Thema „Arzneimittel und Kosmetika“ des 2. Halbjahres des MINT-Kurses gut ergänzt.

Exkursion ins Chemielabor der JLU Gießen

Geschrieben von Nelly Riedel (9b) und Dr. Sigrid Schmitt.

mint1Am 14.5.2019 begaben sich die Teilnehmer des MINT-Kurses der Klasse 9, geleitet von Frau Dr. Sigrid Schmitt, in das Chemie-Schülerlabor der Justus-Liebig-Universität. Das Thema der ganzen Veranstaltung für schulische Besuche hieß „Die vier Elemente - Feuer, Wasser, Erde und Luft“. Die Schüler und Schülerinnen wurden von Studenten (angehenden Chemielehrern) durch das ganze Labor mit sehr vielen Stationen geführt. Davor mussten die Schüler und Schülerinnen ein paar Fragen auf mehreren Arbeitsblättern ausfüllen, die sie später nach dem Experimentieren ein zweites Mal beantworteten für die Selbsteinschätzung und den Lernzuwachs.
Schutzbrille auf, Kittel an, und schon konnte es losgehen! Von „brennendem Mehl“ bis zu „magischem Sand“ und „Kunstschnee“ gab es viele Experimente. Auch wurde ein Experiment durchgeführt, womit man den Sauerstoffgehalt bestimmen und „herauslesen“ konnte. mint2
Nach zwei Stunden Spannung und Interesse, wurde die gesamte Gruppe zu dem „Highlight der Experimente“ geführt: Der Gruppe wurde gezeigt, wie stark heißes Fett Schaden auslösen kann. „Beim Frittieren jeglicher Produkte muss man sehr vorsichtig sein und das Fett nicht zum Kochen bringen. Und wenn es dann doch anfangen sollte zu brennen, auf keinen Fall mit Wasser löschen!“, so eine Chemie-Studentin.
Die Schüler und Schülerinnen gingen mit glücklichen Gesichtern aus dem Labor und freuen sich über eine Rückkehr.
Das Schülerlabor der Chemie öffnet jeweils im Frühjahr und Herbst für 10 Tage die Tore für Schülerinnen und Schüler bestimmter Klassenstufen mit verschiedenen Thematiken.