Exkursion der MINT-Kurse Klasse 8 ins Schülerlabor der Biologie

Geschrieben von Shirin Mulch und Dr. Sigrid Schmitt.

Am Mittwoch, den 4.02.2015 sind die beiden MINT-Kurse der Klassen 8 von Frau Karl und Frau Schmitt zum Schülerlabor der Biologie der Universität Gießen gegangen. Dieses Mal konnten wir in kleinen Gruppen mit 2 - 4 Schülern experimentieren, um eine konkrete Fragestellung zu beantworten. In unseren Experimenten ging es um Schokolade. Genauer gesagt sollten wir durch Versuche herausfinden, wodurch sich Diät-Schokolade von normaler Schokolade unterscheidet und welche der beiden gesünder ist.
Dabei sollten wir wie Wissenschaftler arbeiten und die einzelnen Schritte zum selbständigen Forschen beachten. Die Gruppen führten verschiedene Versuche wie z. B. die Fettfleckprobe, Eiweißnachweis, Fructose- und Glucose-Test durch. Am Ende stellte sich heraus, dass man die beiden Schokoladenarten durch ihre verschiedenen Zuckersorten (Fructose - Fruchtzucker und Saccharose - Haushaltszucker) unterscheiden kann, während die anderen Inhaltsstoffe für eine Unterscheidung ungeeignet sind, da sie in beiden Schokoladen in ähnlicher Menge vorkommen. Zwar ist die Fructose in der Diät-Schokolade gesünder (vor allem für Diabetiker) als der Zucker in der normalen Schokolade, aber die Diät-Schokolade hat trotzdem etwas mehr Kalorien. Das heißt, dass beide Schokoladenarten ungefähr gleich gesund bzw. ungesund sind und dass auch Diät-Schokolade für eine kalorienreduzierte Ernährung z. B. während einer Diät nicht geeignet ist.
Wir haben an diesem Tag gemerkt, wie zeitaufwändig das wissenschaftliche Arbeiten ist und gelernt, dass man bei manchen Versuchen viel Geduld braucht und dass ein Versuch nicht immer beim ersten Mal klappt.

„Wenn die Bienen aussterben, dann stirbt zwei Jahre später der Mensch“

Geschrieben von Sabine Schuppe.

von links: Anke Wagner (Vorstand Allgemeiner Förderverein der Lio), Martin Gandenberger, Klaus Behnen,
Frau Kim Pitzer und ihr Sohn Daniel

Er war wieder der großer Renner, der Lio- Honig – viele Besucher der Weihnachtskonzerte standen Schlange, um während der Pause ein Glas zu erwerben. Ein paar Gläser gibt es noch, die Lio-Bienen sind in der Winterpause. Klaus Behnen und die Mitglieder der Bienen-AG aber haben auch in den Wintermonaten viel zu tun. Schließlich sollen bei den nächsten Gelegenheiten wieder viele Honiggläser verkauft werden.
Die industrielle Landwirtschaft und der damit verbundenen dramatischen Abnahme der Pflanzenvielfalt durch deren intensiven Einsatz von Pestiziden und Insektiziden wird hauptsächlich verantwortlich gemacht für das gegenwärtige Bienensterben. Die Zahlen sind alarmierend – in den vergangenen Jahren nahm die Zahl der Bienenvölker kontinuierlich ab. Gleichermaßen werden auch die Imker immer weniger, das Durchschnittsalter der Imker des Deutschen Imkerbundes beträgt zurzeit 56 Jahre.

Anna Bößendörfer und Christian Endl sind die LTi-Stipendiaten 2015

Geschrieben von J. Sieben.

Sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren können: Dieser Wunsch geht für eine Absolventin und einen Absolventen der Liebigschule Gießen, zumindest für ein Jahr, in Erfüllung. Die beiden hatten sich mit sechs anderen Schülerinnen und Schülern der Liebigschule um ein Stipendium beworben, welches von Herrn Dr. Wolfgang Lust ausgeschrieben wurde und in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen LTi aus Lahnau betreut wird. LTi ist ein hoch innovatives Unternehmen in den Bereichen Automation, Sensorik und Energietechnik und mit knapp 1.000 Mitarbeitern weltweit tätig. Seit April 2013 gehört es zum Körber-Konzern in Hamburg.

Vor einem Jahr entschloss sich Dr. Wolfgang Lust, Abiturientinnen und Abiturienten der Liebigschule beim Start in ein Studium der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) materiell und ideell zu unterstützen. Der materielle Teil des Stipendiums besteht aus jeweils 6000,00 Euro, die über ein Jahr verteilt ausgezahlt werden. Ebenso wichtig ist aber der ideelle Teil. Jedem Stipendiaten wird ein Mitarbeiter von LTi als "Pate" zur Seite gestellt, der während der universitären Ausbildung auch immer den Blick auf die betriebliche Praxis ermöglicht. Über ihre Erfahrungen während des Studiums werden die Stipendiaten sowohl in ihrer ehemaligen Schule als auch bei LTi berichten.
Die durchgehend gute Qualität der Bewerber hat die Entscheidung in 2014 nicht leicht gemacht. Dabei zählten ausdrücklich nicht nur die guten schulischen Leistungen in den relevanten Fächern. In einem Kurzvortrag vor Vertretern von LTi und der Liebigschule mussten die Abiturientinnen und Abiturienten ihr persönliches Interesse an Technik und ihren angestrebten beruflichen Weg darstellen. Dies gelang Anna Bößendörfer und Christian Endl so überzeugend, dass Herr Dr. Lust sich in diesem Jahr ausnahmsweise zu einem weiteren Stipendium entschloss.
Beide Stipendiaten haben ihr Studium in Karlsruhe bzw. Gießen bereits aufgenommen und werden es gewiss erfolgreich weiterführen und beenden.

Das Bild zeigt von links nach rechts: Dr. Wolfgang Lust, Christian Endl, Anna Bößendörfer
und den stellv. Schulleiter der Liebigschule, Joachim Sieben.

Mausefallenautorennen

Geschrieben von Christopher Bräuer.

Zum Sommerfest 2014 der Liebigschule am 23. Juli traten acht Teilnehmer aus den Jahrgängen fünf und acht zu einem Wettbewerb der besonderen Art an. Die Aufgabe bestand für alle darin, aus einer handelsüblichen Mausefalle einen Antrieb für ein Fahrzeug zu entwickeln. In solchen unter dem Namen „Egg-Race“ bekannten Wettbewerben wird von den Schülern ein hohes Maß an technischem Verständnis erwartet. Bei der Realisierung der Aufgabe müssen sie mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen und einer großen Portion Fantasie ihre Ideen umsetzen. Die Arbeiten an den Autos fanden während der Projekttage der Klassen acht im Projekt von Herrn Kotulla und im Rahmen der Naturphänomene-AG für den Jahrgang fünf von Herrn Martens statt.

mausefallenwettbewerbDer Gewinner des Mausefallenautorennens

 

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