Verschiedene Projekte des Informatik-LK stellen sich vor

Geschrieben von Christopher Bräuer.

In der Q2 ist in Informatik immer eine längere Projektphase vorgesehen, in der die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ideen umsetzen können. Voraussetzung ist lediglich, dass die Anbindung an eine Datenbank vorhanden sein muss, da Datenbanken das Oberthema des Halbjahres darstellen. Hier stellen die Schülerinnen und Schüler einige ihrer Projekte kurz vor.

Sarah's Welt

Im letzten halben Jahr haben wir (Elli, Evelyn und Mario) uns im Rahmen des Informatikunterrichts zu dritt an die Arbeit gemacht: unser Ziel war es, ein klassisches Jump-and-Run-Game zu programmieren.
Zu Beginn standen wir vor der Frage, wie das ganze eigentlich auszusehen hat.
Wir haben uns darauf geeinigt, ein Spiel zu entwickeln, dessen Welt zufällig immer wieder neu generiert wird und aus verschiedenen Gebieten wie einem Dschungel, einem Dorf oder Wüsten zusammengesetzt wird. Die Protagonistin Sarah sollte aber nicht sinnlos durch diese Welt laufen, also folgten Gegner. Neben Pandas und Schnecken fordern sie auch Zombies, Dinos und Einhörner heraus.
Aber wir wollten die arme Sarah nicht hilflos ihrem Schicksal überlassen. Also machten wir ihre Reise mit Hilfe von Items einfacher. Neben heilenden Herzen, die in der Welt auftauchen, gibt es auch Waffen, die ihre Angriffe effektiver machen. Diese reichen von einfachen Ästen bis hin zu Schwertern oder sogar der Fähigkeit, Magie zu nutzen.
Um das Spiel noch weiter auszubauen und den Kampf gegen die Gegner attraktiver zu machen, bauten wir ein Geldsystem ein. Einige Gegner droppen Geld, welches man einsammeln und im Dorf gegen Items eintauschen kann.  Abgerundet wird das Spielerlebnis durch die passende Musik, die uns zwei Mitschüler freundlicherweise extra für dieses Spiel komponiert haben.
Unser technisches Hauptziel, verschiedene Welten auch speichern zu können, stellte uns zwar zuerst vor eine große Herausforderung, aber wir konnten es noch rechtzeitig umsetzten.
Alles in allem hat uns dieses Projekt sehr gefordert, war aber gleichzeitig eine aufschlussreiche Erfahrung, in die wir viel Zeit investiert haben, die uns aber auch viel Spaß gemacht hat.

Sarah's WeltSarah's Welt

PC-Konfigurator

Hallo erstmal,
wir - das sind Aaron, Martin und Lukas - konnten im Informatik LK in der Q2 eine Projektarbeit machen. Deshalb haben wir einen PC-Konfigurator entworfen und programmiert.
So sieht der Konfigurator aus wenn er leer ist:screenshot1

Wie man unschwer erkennen kann sieht man einen PC von der Seite mit verschiedenen Auswahlbereichen für die einzelnen Komponenten, sowie einige Buttons für unseren “Warenkorb” am rechten Rand. Und so sieht er aus, wenn er fast gefüllt ist:

screenshot2

Dieses Fenster öffnet sich wenn man auf eine der Auswahlflächen klickt und zeigt im Normalfall alle verfügbaren Komponenten aus unserer Datenbank in diesem Fenster an. Wie man hier aber auch sehen kann sucht unser Programm, wenn bereits andere Komponenten ausgewählt wurden, die man nun auch im “Warenkorb” sieht, alle passenden Komponenten heraus und zeigt diese dann an.

Für Leute, die keine Lust haben sich durch diese Oberfläche zu klicken, haben wir beim Programmstart auch noch einen zweiten “Modus” einprogrammiert, der den Benuter durch die einzelnen Komponenten führt.

 Elias Gesundheitstester

Wir (Elias, Lana, Patrick, Hennes und Verena) haben uns die letzten Wochen des Informatik Unterrichts damit beschäftigt eine Gesundheitstester-App zu entwickeln. Um dies umzusetzen haben wir zuerst 164 Krankheiten mit ihren Symptomen in eine Datenbank eingespeichert und danach mit der eigentlichen Programmierung der App mittels Android Studio angefangen.

Unser Gesundheitstester sieht wie folgt aus:

 

Im Programm läuft das Ausschlussverfahren für die Krankheiten so ab: Das Programm sucht nach dem Symptom mit den meisten Krankheiten und fragt nach diesem. Antwortet der User mit „Nein“, so wird das Symptom als gelöschtes Symptom gespeichert und das Programm sucht unter den übrig gebliebenen Symptomen nach dem, welches die meisten Krankheiten hat. Antwortet der User mit „Ja“, so werden die Krankheiten mit dem bestätigten Symptom in eine Liste gespeichert, das bestätigte Symptom wird ebenfalls in eine Liste gespeichert und dann sucht das Programm nach dem Symptom, welches unter den Krankheiten in der Liste am meisten vorkommt und Fragt nach diesem. Dieser Vorgang läuft so lange ab, bis das Programm genug Symptome hat um eine Krankheit ausgeben zu können.

Liebigschüler erfolgreich beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik

Geschrieben von Gunnar Martens.

Weit über 880.000 Schüler haben allein in Deutschland am weltweit ausgetragenen Känguru-Wettbewerb teilgenommen. An der Liebigschule waren dabei erstaunliche 440 Teilnehmer aus allen Jahrgangsstufen vertreten. Wie in den Jahren zuvor wurde die Liebigschule für ihre hohe Teilnehmerzahl ausgezeichnet. An dem diesjährigen Durchgang nahmen erstmals alle Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5 verbindlich teil. Alle Jahrgänge erzielten dabei im bundesweiten Vergleich weit überdurchschnittliche Ergebnisse.

Preisträger des Känguru-Wettbewerbs 2014

Mit jeweils einem ersten Preis überzeugten Sina Buchner, Vanessa Platter, Lucia Sättler, Moritz Kern, Alenka Ziesmer, Mona Al Masri, Luisa Haas (alle Jahrgang 5), Theodor Ebel, Alexander Schilling (Jahrgang 7) und Carlotta Rosenbaum (Jahrgang 8).

Einen zweiten Preis erhielten Oswin Bartels und Raphaelia Vagiaris (Jahrgang 5), Jan Penner, Leon Pitzki, Maximilian Merzhäuser (Jahrgang 6), Lina Bommersheim, Mariya Burbelko, Nadine Heim (Jahrgang 7), Lars Ole Ruppel, Simon Dönges, David Berthold, Jann Wißbach, Alexander Schmaus (Jahrgang 8), Pascal Steinke (Jahrgang 9) und Florian Ratzel (E-Phase).

Dritte Preise gingen an Nick Pfrommer, Misha Vereshchagin, Paul Schepp, Finley Franke, Marie Diehl, Hamraz Ebrahimi, Natasha Vereshchagina, Moritz Gregor, Jasmin Henkel, Runa Steinmüller, Sophia Krastev, Johannes Philipp Größer, Moritz Hermsen, Florian Ruppert (Jahrgang 5), Karl Einar Theißen (Jahrgang 6), Inga Lena Schneider, Alina Köhler, Mina Kirimli (Jahrgang 7) und Jonathan Knaus (Jahrgang 9)

Die höchste Punktzahl der Liebigschule erreichten dieses Jahr Theodor Ebel und Carlotta Rosenbaum und den Sonderpreis für den weitesten Känguru-Sprung erhielt Mariya Burbelko.

Wir gratulieren allen Preisträgern und wir freuen uns auf eine Teilnahme im nächsten Jahr.

NSA-Methoden an der Lio

Geschrieben von Christopher Bräuer.

Wir, Celine Magnus, Tobias Wagner und Fabian Mirold-Stroh aus Herrn Bräuers Informatik-Grundkurs Q4 haben uns im Informatikunterricht mit der Entwicklung einer eigener Spyware beschäftigt. Die fertiggestellte Version ist imstande, jegliche Tastatureingaben von infiltrierten Computern auszulesen und per E-Mail an eine beliebige Adresse zu verschicken, wo sie von uns mitgelesen werden kann! Sie kann mit dem Ausführen eines beliebigen von uns bearbeiteten Java-Programms installiert werden und bleibt, einmal installiert, unbemerkt in Funktion. Hierzu haben wir verschiedene Teilprogramme in c++ und Java programmiert. Zunächst verschiebt das Hüllenprogramm den so genannten "KeyLogger", der die Tastatureingaben mitschreibt und das davon unabhängige Informantenprogramm, das die gespeicherten Eingaben in Form eines Textdokuments per E-Mail an uns sendet. Diese werden an einem beliebigen Ort auf dem Computer gespeichert. Parallel dazu wird eine ".exe-Datei", also eine Datei, die unsere Spyware startet, in den Autotart-Ordner geschoben.

Selbst, wenn das Hüllenprogramm nun gelöscht wird, ist die Spyware funktionstüchtig. Bei jedem Start des Computers startet das Programm, indem es uns das Textdokument der letzten Benutzung schickt und die neuen Eingaben in ein neues Textdokument schreibt. Der Nutzer bekommt davon nichts mit, da das Programm versteckt läuft. Er kann es jedoch mittels des Task-Managers beenden, was das Programm jedoch nicht löscht. Dazu muss er jedoch den Namen der Spyware herausfinden. Da diese jedoch unter einem falschen Namen läuft, der es nicht als Spyware ausgibt, sondern viel eher den Eindruck eines Windows-eigenen Programmes erwecken lässt ("Win32Syslgxpl"). Eine solche Datei möchte man natürlich nicht auf Verdacht löschen, da dies dem eigenen Computer Schaden zufügen könnte, wäre es ein originales Windows-Programm. Es können also nun wichtige Daten, wie etwa Passwörter und Benutzernamen mitgelesen und missbraucht werden.

Fazit: Auch ohne genauere Kentnisse der Programmiersprache C++ konnten wir nur mittels im Internet bereitgestellten Informationen vollkommen funtionstüchtige Spyware programmieren, die zudem in einem Testlauf nur von 3 von 50 professionellen Anti-Viren-Scannern erkannt beziehungsweise gestoppt werden konnte.

Anmerkung von Herrn Bräuer: Das Programm gibt es verständlicherweise nicht zum Download und diente nur zu Lehr- und Forschungszwecken.

Tic-Tac-Toe für Android

Geschrieben von Christopher Bräuer.

Die Schüler Felix Hermsen, Lukas Breitstadt und Alexander Hancharenka waren im Informatikunterricht (GK Q4, Hr. Bräuer) als App-Entwickler für Android-Geräte tätig. Ziel war es eine Tic-Tac-Toe-Applikation mit einem intelligenten Computergegner zu planen und anschließend umzusetzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!!! Es ist nicht nur möglich, gegen einen Computer in vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu spielen, sondern auch gegen menschliche Spieler. Dies erfolgt nicht nur lokal, sondern kann auch über Bluetooth stattfinden. Eine Verbindung über Internet ist noch in der Planung, es kann aber schon ein Online-Account erstellt werden. Während Felix und Lukas sich überwiegend um die Programmierung kümmerten, konnte Alexander mehrere großartige Hintergrundbilder und Icons entwerfen. Zudem haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, einen eigenen Soundtrack für unsere Applikation zu komponieren. Bis zum Ende dieses Jahres wollen wir eine vollständige App im Google Play Store veröffentlichen. Diese wird noch erweitert, sodass daraus eine Spielesammlung mit einfachen kleinen Spielen entsteht.

Hier ein paar Screenshots des Spiels:

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