Welt der Wissenschaft

Geschrieben von Christopher Bräuer.

Artikel

Quelle: Gießener Allgemeine 23.02.18 - Jugend forscht Lollar

Wie funktioniert eigentlich die Handschrifterkennung auf dem Smartphone?

Geschrieben von Christopher Bräuer.

Dieser Frage stellten sich die beiden Informatik-Leistungskurse aus der Q-Phase von Herrn Bräuer in Potsdam bei einem Besuch des Hasso-Plattner-Instituts, kurz HPI, das seit 2017 gemeinsam mit der Uni Potsdam eine eigene Fakultät gegründet hat.

Empfangen wurden die Kurse im Hauptgebäude des HPI von dem ehemaligen Lio-Schüler und mittlerweile Master-Studenten Sebastian Serth. Dieser war bereits mehrmals an der Lio, um von den Vorzügen des Studiums am HPI zu berichten.

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Um den Teilnehmern einen Überblick über das HPI und die angrenzende Uni Potsdam zu geben, begann der Aufenthalt mit einem Rundgang über den Campus. Dabei erzählte Sebastian von den verschiedenen Gebäuden und den Möglichkeiten und Aufgaben darin. Unter anderem gibt es ein Gebäude, wo Studierende ihre eigenen Startups realisieren können, gesponsert von Hasso Plattner.

Während der Führung besuchten die Schülerinnen und Schüler sehr interessante Projekte, mit denen sich die Studenten befassen. So werden z.B. aus ca. 1000 1-Liter-Softdrink-Flaschen hohe Kräne, Stühle oder Spinnen gebaut. Die Robustheit dieser Gebilde hängt maßgeblich von den Gelenkstellen ab, die die Studenten selbst entwickelt und am 3D-Drucker ausgedruckt haben.

Ein weiteres Projekt befasst sich mit Regelungstechnik. Hier wird ein Gewicht durch einen vom Computer gesteuerten Schlitten balanciert. Die Teilnehmer erfahren, dass diese Art der Regelungen in Klima- und Heizungsanlagen aber auch in Tempomaten Einsatz findet.

Ein Lasercutter produzierte für jeden Gast der Lio dann noch ein Puzzlestück mit Namen. Diesen können die Studenten nutzen, um Prototypen oder ähnliche Dinge für ihre Projekte selbst herzustellen.

Auffällig am Institut ist, dass sich jedermann duzt, egal ob Student, Dozent oder Professor. Dieses schafft ein sehr freundliches und vertrauensvolles Klima, das man überall im Institut spürt.

Nach dem Rundgang über den Campus gab es dann erst einmal eine Stärkung in Form von Pizza.

Mit gefüllten Bäuchen endete der Abend mit Gesellschaftsspielen, an denen auch andere Studenten teilnahmen und während dessen man sich noch weiter über das Studieren am HPI austauschen konnte.

HPI

Am nächsten Morgen stand dann der eigentliche Grund für den Besuch des HPI an, der Workshop zum Thema “Handschriften-Erkennung”. Man kennt es vom Smartphone oder Tablet, man schreibt etwas mit dem Finger oder dem digitalen Stift drauf und das Gerät übersetzt es in digitale Buchstaben.

Wie das genau geht, sollten die Teilnehmer unter Anleitung von mehreren Bachelor- und Master-Studenten herausfinden. Gleich zu Beginn mussten die Schülerinnen und Schüler feststellen, dass ganz viel Mathematik, speziell die Lineare Algebra, dahintersteckt. In kurzen Lektionen wurden die Grundlagen direkt in der Programmierumgebung erlernt und umgesetzt.

Schritt für Schritt ging es dann immer näher in die eigentliche Erkennung von Handschrift. Der Kurs bezog sich dabei auf die Zahlen von 0 bis 9, Buchstaben und andere Zeichen sind damit aber auch möglich. Diese müssen dem Computer lediglich “beigebracht” werden. Dieser lernt dann aus Erfahrung, selbstständig die Eingabe des Benutzers zu interpretieren.

Insgesamt war es für alle Beteiligten eine gewinnbringende Veranstaltung!

Das MINT-EC- Zertifikat

Geschrieben von Christopher Bräuer.

Seit dem Schuljahr 2017/2018 ist die Liebigschule Gießen als MINT-EC-Schule berechtigt, das MINT-EC-Zertifikat zu vergeben.

Das MINT-EC- Zertifikat wird auf Antrag zusammen mit dem Abiturzeugnis an Schülerinnen und Schüler vergeben, die im Laufe ihrer Schulzeit kontinuierlich über den Unterricht hinaus besondere Leistungen in den MINT-Fächern erbracht haben. Angesichts der wachsenden Zahl von Schülerinnen und Schülern mit herausragenden Leistungen und Engagement in den MINT-Fächern ist es folgerichtig, dass in Schulen MINT-Schülerzertifikate entwickelt und eingeführt werden, um diese Leistungen in Ergänzung zum Abiturzeugnis angemessen zu dokumentieren und zu würdigen. Die Erfahrung zeigt, dass spürbare Wertschätzung dazu beiträgt, die Motivation und das Engagement und damit auch die Leistungen von Schülerinnen und Schülern zu steigern.

Bei der Vergabe des Zertifikates werden drei Anforderungsfelder berücksichtigt:

  • Fachliche Kompetenzen in den MINT-Fächern der SII: Hier werden die Ergebnisse der Grund- und Leistungskurse der SII in den MINT-Fächern berücksichtigt.
  • Fachwissenschaftliches Arbeiten im MINT-Bereich der SII: Fachwissenschaftliche Arbeiten oder die Teilnahme am Jugend forscht Wettbewerb oder vergleichbarer Wettbewerbe werden hier dokumentiert.
  • Zusätzliche MINT-Aktivitäten in der SI oder SII: Teilnahme an Wettbewerben, Wahlunterricht im MINT-Bereich der SI, Berufspraktikum mit MINT-Bezug, Vorträge bei der MINT-Nacht oder die Teilnahme an MINT-Camps werden in diesem Bereich berücksichtigt.

Jede Aktivität wird mit unterschiedlichen Punktzahlen gewichtet. Ab Erreichen einer Mindestpunktzahl in jedem Anforderungsfeld wird das Zertifikat in drei unterschiedlichen Leistungsstufen vergeben.

Ein Flyer zum MINT-EC Zertifikat mit ersten Informationen sowie die Broschüre "Das MINT-EC Zertifikat", in der alle Details genau erläutert werden, befindet sich im Bereich "Downloads" unter dem Punkt "MINT-EC". Genauso wie das Formblatt zu Auflistung der MINT-Aktivitäten und der Antrag auf MINT-EC-Zertifikat für AbiturientInnen. Bei auftretenden Fragen können Sie sich auch jederzeit an Herrn U. Fuchs oder Dr. Sigrid Schmitt wenden.

Das MINT-EC-Zertifikat bündelt bietet Unternehmen und Hochschulen eine verlässliche, von
den Schulsystemen der Bundesländer unabhängige Einordnung der Schülerleistungen und
Bewertung der Anforderungsniveaus von Wettbewerben oder anderen außerschulischen
MINT-Aktivitäten.

Die bisherigen MINT-EC-Absolventen der Liebigschule sind:

2020
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„Mit Auszeichnung“ Christina Maria Schmaus und Caroline Stephanie Wunn, Anna-Maria
Iancu und Jonas Florian Hilbert mit Frau Dr. Sigrid Schmitt (von links nach rechts).

2019
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„Mit Auszeichnung“ erhielten das Zertifikat Shirin Mulch, Madeleine Woisin, Tamara Nink,
Janka Lepper, Christian Knoth, Anne Lotte Schneier. Über das Zertifikat „Mit besonderem
Erfolg“ freuten sich Sarah Matheja, Inga Lene Schneider, Maya Neuhäuser, Florian Czerney
und Nele Rothhardt.

2018
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Das Foto zeigt die drei Preisträger Clara Nauke (mit besonderem Erfolg), Florian Christoph
Schmitt (mit Auszeichnung) und Marie Cassing (mit Erfolg) mit Dr. Sigrid Schmitt (von links
nach rechts).

Pokemon im Informatik-LK

Geschrieben von Christopher Bräuer.

Immer im zweiten Halbjahr stehen im Informatik-Unterricht größere Projekte auf dem Plan. Der aktuelle Leistungskurs (momentan Q3) hat in Gruppen ein Pokemon-Spiel und eine App für die Schule entwickelt. Hier zwei kurze Berichte verfasst von den Teams.

Pokemon

Für die LK Projektarbeit in der Q2 haben wir (Julian, Nina, Sabri und Simon) ein kleines Pokemonspiel programmiert. Das Spiel dient der Darstellung einer Datenbank, welche die 151 Pokemon aus der 1. Generation enthält. Das Spiel besteht aus zwei Teilen: zum Einen aus einem Pokedex, der ähnlich wie in den "echten" Spielen funktioniert, und zum Anderen aus einem Pokemon-Kampf zwischen dem eigenen selbstausgesuchten Pokemon und einem zufälligem gegnerischen Pokemon. Der Pokedex enthält die Werte, welche für den Kampf benötigt werden. Dazu gehören beispielsweise die Health Points sowie Angriffs- und Verteidigungswerte. Jedes Pokemon wurde außerdem mit einer Beschreibung versehen, die ebenfalls aus den Spielen stammt.

Bildschirmfoto vom 2017 06 27 08 48 11Bildschirmfoto vom 2017 06 27 09 07 12

Wir hatten einen Künstler in der Gruppe, der alle Bilder für die Pokemon gezeichnete.
Wir hatten sehr viel Spaß und haben ein tolles Programm entwickelt. Außerdem haben wir viel über Teamarbeit und Github gelernt und mit ein bisschen Hilfe haben wir alles coden können.

Schoolplaner

Im letzten halben Jahr haben wir (Florian, Kevin, Jan-Nicklas, Marlon, Darius und Natascha) uns damit beschäftigt einen Schulplaner zu entwerfen, mit dem man sich seine Hausaufgaben, Noten, Klausuren etc. verwalten kann. Jeder von euch kennt wahrscheinlich die normalen Heftschulplaner. Wir haben uns also daran gesetzt, das ganze als App für Android zu verwirklichen. Wir haben eine sehr gute selbstgeschriebene Datenbank in die App eingebunden und außerdem Experten für das Design und die Verknüpfung von beidem hinzugezogen.

Das ganze Projekt fand im Rahmen der Q2 des Informatik-LKs statt. Unser Thema in diesem Halbjahr war "Datenbanken".

Am Anfang sind wir ambitioniert an die Sache gegangen. Und im Endeffekt haben wir eine gut aussehende und funktionale App kreiert.
In unserer App kann man seinen Stundenplan eintragen, sich seine Hausaufgaben und seine Klausuren speichern, ebenso wie seine Noten. Dadurch hat man einen super Überblick über seine schulischen Angelegenheiten. Zudem hat man sobald man die App öffnet sofort einen Überblick über die Dinge, die in der nächsten Woche anstehen.

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Im Moment verbessern wir die App weiter um ein möglichst benutzerfreundliches Erlebnis zu bieten. Insgesamt stecken schon 300 Stunden Arbeit im Schulplaner. Bald steht die App dann auch zum Download zur Verfügung (evtl. auch im PlayStore).
Ein Link folgt...scurr

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